Serva Pflegeservice

Kommunikation und Hausnotruf

Hausnotruf Station

Die Kommunikationsfähigkeit von Pflegebedürftigen nimmt mit zunehmendem Alter bzw. fortschreitendem Pflegegrad immer weiter ab. Verantwortlich hierfür sind häufig körperliche Beeinträchtigungen (z.B. abnehmendes Hör- und Sehvermögen, Rheuma, etc.), welche den Umgang mit konventionellen Geräten erschweren.

Dieser Umstand kann nicht nur zur Einsamkeit der Betroffenen beitragen, sondern erhöht auch das Gesundheitsrisiko, da im Falle eines Unfalls keine Hilfe gerufen werden kann.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen deshalb die am häufigsten verwendeten technischen Hilfsmittel vor und wie diese den Pflegebedürftigen zuhause und unterwegs Sicherheit geben können.


Der Hausnotruf


Funktionsweise

Ein Hausnotrufsystem verspricht Pflegebedürftigen und deren Angehörigen schnelle Hilfe in Notfallsituationen. Am häufigsten wird der Hausnotruf im Falle eines Sturzes eingesetzt, in dessen Folge der Verunglückte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen kann. Auf dem Markt sind sowohl Systeme für das Zuhause, als auch für unterwegs erhältlich. Die Funktionsweise von Hausnotrufgeräten ist allerdings immer identisch:

Funktion Hausnotruf

Die Mitarbeiter der Notrufzentrale sind an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden am Tag erreichbar. Häufig werden mit dem Hausnotruf auch Zusatzleistungen angeboten. So können z.B. medizinische Angaben von Patienten oder Wohnungsschlüssel hinterlegt werden. Im Falle einer Notsituation ist Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt – gerade für Pflegebedürftige, die häufig alleine zuhause sind, bietet ein Hausnotruf Sicherheit.


Installation

Hausnotruf Malteser
Abbildung: Der Hausnotruf
«Liveline Vi» des Malteser Hilfsdienst gGmbH

Prinzipiell kann jede Wohnung mit einem Hausnotruf ausgestattet werden. Sollte kein Telefonanschluss vorhanden sein, wird das Gerät über den Mobilfunk angeschlossen.

Das System besteht meist aus zwei Komponenten, dem Hausnotrufgerät und einem mobilen Funksender, der z.B. als Armband oder als Kette getragen wird. Der Sender ist mit dem Hausnotruf verbunden und der Pflegebedürftige kann im Bereich der Sendereichweite innerhalb oder außerhalb der Wohnung einen Notruf absetzen.

Mittlerweile werden auch für unterwegs Lösungen angeboten. Die Funktionsweise ist dieselbe wie bei den Systemen für zuhause. Warum es keinen flächendeckenden „mobilen Hausnotruf“ gibt, liegt an der Netzabdeckung – gerade in ländlichen Regionen kann der Notruf nicht überall garantiert werden und wird deshalb von den meisten Anbietern nicht oder nur mit Einschränkung angeboten.


Preise und Kostenübernahme durch die Pflegekasse

Serva Abkürzung:

Zum Artikel Pflegegrad? Diese Leistungen stehen Ihnen zu

Verfügt die pflegebedürftige Person über einen anerkannten Pflegegrad, ist eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse möglich. Derzeit übernimmt die Pflegekasse für den Hausnotruf abhängig von der Verbandszugehörigkeit des Anbieters entweder eine Monatspauschale von 23,- EUR oder einmalige Anschlusskosten von 10,49 EUR in Kombination mit monatlichen Gebühren von 18,36 EUR.

Häufig wird ein Basispaket angeboten, welches mit Hilfe der Leistungen der Pflegekasse für den Pflegebedürftigen kostenlos ist. Je nach Anbieter können individuelle Zusatzleistungen gebucht werden, welche dann von dem Versicherten selbst getragen werden müssen. Die monatlichen Kosten für einen Hausnotruf liegen je nach Anbieter und Umfang zwischen 0,- und 30,- EUR.

Bei der Auswahl eines geeigneten Hausnotruf-Anbieters sollten Sie unbedingt die Leistungen (z.B. die Bereitschaftszeiten) miteinander vergleichen.

Serva Pflege Tipp
Serva-Tipp: Hausnotruf von der Steuer absetzen

Die Eigenanteile für einen Hausnotruf können Pflegebedürftige von der Steuer absetzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person den Notruf im eigenen Zuhause, im betreuten Wohnen oder in einer Seniorenresidenz gebucht hat.

Handys und Telefone für Pflegebedürftige

Im Handel gibt es eine breite Auswahl an Handys und Mobiltelefonen für pflegebedürftige Personen. Die Geräte sind aufgrund ihrer technischen Merkmale speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe ausgerichtet.

Wenn Angehörige vor der Auswahl des richtigen Gerätes stehen, heißt es dann: Mitdenken. Extra große Tasten alleine reichen meist nicht aus. Bei dem Kauf sollte man deshalb auf Details achten.

Wichtige Merkmale sind z.B.:

  • Größe des Displays und der Schrift
  • Lautstärke des Gerätes
  • Eignung für Hörgeräte
  • Größe und Handlichkeit
  • Notruf- und Kurzwahltasten
  • Ladeschalen für Handys anstelle kleiner Stecker
  • Robustheit

Die gleichen Kriterien gelten auch für die Auswahl eines Tablets oder anderer Geräte.

Für eine pflegebedürftige Person bietet ein (Mobil)Telefon nicht nur Sicherheit, gerade für Senioren sind geeignete Geräte wichtig, um mit der Umwelt in Verbindung zu bleiben. Auch die Organisation und Absprache mit dem ambulanten Pflegedienst fällt hierdurch deutlich leichter – die pflegebedürftige Person kann dann z.B. selbstständig einen Termin mit Ihrer Haushaltshilfe oder Pflegekraft vereinbaren.

Sie benötigen Hilfe bei der Auswahl eines Hausnotrufes?

Als ambulanter Pflegedienst im Raum Cham, Viechtach, Bad Kötzting und Umgebung sind wir gerne für Sie da.

 
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Inspiration mit unserer neuen Serie – „Leichter Leben im Alter“. Wenn Sie Fragen oder Anregungen dazu haben, melden Sie sich einfach bei uns. Wir freuen uns!

 

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Zur Sicherstellung von Qualität und zur Verbesserung der Betreuung pflegebedürftiger Personen empfehlen wir allen Angehörigen, regelmäßig die Beratung durch einen professionellen Pflegedienst in Anspruch zu nehmen: bei Pflegegrad 1 freiwillig, bei Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich und bei den Pflegestufen 4 und 5 quartalsmäßig.

Nutzen Sie diese Gelegenheit! Diese Beratungsleistung ist für Betroffene kostenfrei! Gerne stehen Ihnen unsere erfahrenen Pflegeexperten beratend zur Seite, um Praxisfragen hinsichtlich der alltäglichen Pflege oder auch der Einstufung im Pflegegradsystem zu beantworten. 

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